Zachte Zeep

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Nichts geschieht plötzlich.

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Wozu so viel Traurigkeit? Sie ist nicht nötig. Wozu die Suche nach dem Gefühl? Es ist immer und überall der Begleiter. Wir bestimmen es selbst. Das was uns widerfährt ist das Ergebnis jeder Entscheidung. Nichts geschieht plötzlich.

So plätschern wir im Chaos auf der Suche nach Klarheit in uns selbst umher. Suchen den Halt viel zu oft außerhalb. Zu selten in uns selbst. Die Entscheidungen werden vom Fließband gelassen, so ungeachtet ob ihrer Konsequenzen. Was ein großes Schicksal wir viel zu häufig bereit sind zu verschenken. Wie viel wir bereit sind zu geben und wie wenig wir selber bereit sind davon zu nehmen.

Die Liebe ist kein Zufall. Die Liebe ist kein Gedicht, kein Einfall, keine Idee – sie ist eine Einstellung. Wir sollten entscheiden was sie ist. Dann entspricht sie eher dem, wonach wir uns sehnen. Doch hört die Reise damit noch lange nicht auf. Doch wird das Ziel dabei immer klarer.

Go for it!

Geschrieben von missgeschick

November 11, 2009 um 6:14 pm

Veröffentlicht in Liebe

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Eifersucht

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… ist eine Mutter, von der zu trennen ich versuchte. Ergebnislos. Besser ergebnislos. Wir lachen inzwischen übereinander, die Mutter und ihr Kind. Eifersucht und dieses schon so alte Kind lernt es nie, dass es ein Leben ohne Mutter geben wird, dass es ein Leben davor, währenddessen und danach geben wird. Gibt. Schon eigentlich immer gab. Das es Dinge gibt, von denen man sich trennt, irgendwann. Dabei sind es nur die Skizzen dessen, was nicht ist oder einmal war und es ist nur die Angst vor dem was kommt, was ist und zu verlieren was einmal war. Eifersucht ist so übertrieben wie eine … und darum lohnt es sich kurz daran zu erinnern, … wie eine auslaufende überschäumende Welle, sie wird immer verlieren, immer auslaufen, andere werden folgen und den Ufersaum gestalten und den Boden unter den Füßen umspülen. Eifersucht ist das spielende Meer, das sich am Ernst dieser Welt enttäuscht. Wir sind nicht darauf angewiesen zu verstehen, warum wir die Wellen nicht fangen können aber wir lieben, dass sie nicht aufhören. Sie hören auf sobald die Liebe vergeht. Andere folgen.

Das ist ein dummer Text mit berechtigten Gedanken.

Geschrieben von missgeschick

Oktober 15, 2009 um 8:40 am

Veröffentlicht in Egoismus, Enttäuschungen, Intensität, Liebe, Untreue

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Kulturlos

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Zerloddert erscheint mir mein Gewissen, das innere Treiben beobachtend, natürlich auch das äußere Geschehnis oder besser: die unzähligen, unzählbaren Geschehnisse. Zerloddert vom Kampf gegen die Kultur dort draußen, hier im Westen, in der westlichen Welt kämpfend, so kulturlos. Neugierig und darum inzwischen, nach alle den Kämpfen mit den westlichen Kulturen in mir und um mein Gewissen herum, erscheint inzwischen jeder Flügelschlag meines Geistes als Abnorm, doch kulturlos betrachtet ist es gar ferner der Norm, es ist ungenormt was ich da veranstalte und vor dessen Normierung ich mich fürchte und mein Gewissen, um endlich nicht mehr immer sich selbst verteidigen zu müssen, diese moralische Dame mit falschen Zähnen und dem guten Benehmen, sie will ruhen. Ein für alle mal. Beinahe habe ich schon Orientierung. Orientierungslose bin ich noch.

Geschrieben von missgeschick

Oktober 15, 2009 um 8:29 am

Veröffentlicht in Dramen, Freiheit, Individualität, Intensität, Orientierungslosigkeit

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Liebe lernen

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Liebe fand ich erst, nachdem Liebe mich enttäuscht, mich schrecklich desillusioniert hatte, mich unvorhergesehen befreit hatte von dem was ich dachte was Liebe sei, glaubte was Liebe sei, weil ich dachte hinzusehen und zu erkennen was Liebe sei, zu verstehen worum es ginge in der Liebe, in der Partnerschaft, worauf es ankäme in der Liebe und in der Partnerschaft – auf Liebe und das wer liebe, nicht immer Recht habe, es aber gerne glaubt.

Geschrieben von LosAlamos

Juli 23, 2009 um 1:35 pm

Veröffentlicht in Erfahrungen, Partnerschaft

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Das Gefühl

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Man möchte meinen die Liebe lebe ihr Leben, manchmal mit uns. Möchte meinen, auch Glück sei voller Leichtigkeit, und vergesse einen mitunter. Doch etwas lässt ein nicht in Ruhe, ein Gefühl. Lässt einen denken statt zu schlafen. Macht einen schwer, wenn man sich ihm verstellt. Bringt einen nicht um.

Es lässt sich nicht leicht lieben, mit alle den Zweifeln, ob man zu lieben im Stande ist. Die Angst, die Einsamkeit, die Stille vermag einen umzubringen, doch tötet sie nicht. Sie schmerzt. Beinah göttlich. Göttlich kenne ich nicht. Genau wie die Liebe. Ich lebe in Ahnung. Was sie und was es sein mag. Alle erzählen davon. Ich dachte sie wüssten es. Dachte es bei jedem. Ein kleiner Irrtum eher. Ein Hirngespinst und noch mehr ein Bild. Durch das zu sehen ich pflegte ein Leben zu leben, in allen Farben. Kompromisslos, maßlos, süchtig nach Genuss, nach Liebe und das was alle göttlich nannten. Ein kleiner Irrtum halt. Es kam noch besser:

Ich gab nie auf. Und werd es wohl nie können. Dachte ich und spürte ich es. Und da war es wieder. Eben ein Gefühl. Und es hörte nicht auf, dieses Gefühl, mich von der einen Seite zurück zu mir gerissen zu sein und in völliger Ruhe erschöpft ganz urplötzlich von Neuem gestoßen zu werden, wieder fortgeschickt zu werden, auf die kurze Reise zum Nächsten. Was für eine lebendige Liebe. Man könnte meinen es poche in einem.

Pendelt irgendwer, dann sicher auch ich, im Herz hin und her. In der Freiheit, im Ganzen und mache darum viele halbe Sachen, aus lauter Angst nicht erkannt zu haben, dass es immer schon da war: Gefühl.

Geschrieben von missgeschick

Juni 24, 2009 um 10:02 pm

Veröffentlicht in Beziehung, Einsamkeit, Erfahrungen, bedingungslose Liebe

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