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Paris
Bleib unberührbar.Es ist Mittwoch. Es ist kurz vor acht Uhr morgens. Es ist eine kurze Geschichte: Du verlässt das Land. Nach Paris gehst Du jetzt. Du schaust zurück ins Schlafzimmer. Ich habe zu wenig Geld um Dir folgen zu können. Genug Verständnis, um Dich gehen zu lassen. Zu wenig Kompetenz, um Dich zu unterstützen, bei dem was Du vor hast. Zu wenig … um mich von Dir zu lösen. Könnte ich doch wieder einschlafen. Doch ich vermisse Dich bereits. Schon als du im Bad Deine Klamotten aus der Maschine ziehst, während mein Schädel noch im Kopfkissen liegt. ‘Aber ich bin doch noch da.“ Im nächsten Moment schaue ich zu, wie Du den Armani glatt streichst. Dann höre ich das Zischen Deines Duftzerstäubers – Feigenduft. Noch einmal bist Du überall – im Bad, im Flur, im Schlafzimmer, doch überall rastlos. Im Vorbeigehen atme ich Dich ein, gieße uns Kaffee auf – türkische Art, wie fast jeden Tag. Ich weiß das Du ihn nicht anrühren wirst und trotzdem streue ich Dir Kakao in den Deinen und stelle beide Becher an die Bettkante. Du wirst für mich unberührbar sein, in Paris, der Stadt der … Du fragst mich, ob ich jemals große Liebe in Paris erfahren hätte. Ich denke nach und habe Lust zu lügen, antworte, aber sage die Wahrheit und Du sagst „Siehste. Also mach Dir keine Gedanken.“ Meine Fantasie will gerade nicht vertrauen. Will denken und phantasieren. Also mache ich mir Gedanken. Nenne Dich „karrieregeiler Wichser“ und stehe, mich unnütz fühlend, verschlafen im Flur. Sehe zu, wie Du die Wäsche in Deine Gepäcktasche legst. Sie ist noch nass. Ich liebe das an Dir. Und für Deine Körpertemperatur, fällt mir ein, liebe ich Dich noch viel mehr. Und weil Du so verliebt in mich bist. Bis zur Verzweiflung. Bis wir uns glaubten das wir uns lieben, haben wir uns sehr weh getan. Und jetzt musst Du gehen. Weil Du es so wolltest. Das Du Dich darüber freust, macht es mir nicht leichter, in Deinem Gesicht etwas zu finden, dass meinem Gefühl zu diesem Abschied ähnlich sieht. Ich fürchte noch die Einsamkeit, die solche Lücken füllt. Ich suche nach einer Idee, einem Bild von mir, wie ich die kommenden Stunden, die Tage statt mit Einsamkeit mit Glücklichsein füllen werde, während die Kälte des Flurs augenblicklich in meine Füße steigt. Fakt ist, es gibt nichts, das Dich gerade ersetzen könnte. Nicht einmal meine Müdigkeit hilft mir dabei. [26.01.2005 11:27]
Feiglinge denken zuerst an sich
… wir klingen lächerlich, wenn wir über die Liebe schreiben, vergleicht man die Liebe nur einmal mit unseren Worten, Gedanken und dem was wir glauben was sie sein soll – wir wünschten so oft viel mehr als das was wir bekommen. Mehr als das was wir selber geben. Weil wir schreckliche Angst haben zu verlieren. Lieben kann man einen Feigling. Aber Feiglinge können nicht lieben.
Ich habe mein Leben nach Liebe, nach großer Liebe, verbindlicher Liebe gesucht, und mein Leben und meine Partnerschaften versucht, gleich wie sie waren zu lieben, verbindlich, treu und mit meinem Herzen – glücklicher Weise ist mein Leben vermutlich noch lange nicht zu Ende. Denn die Suche war – wie auch meine Liebe – erfolglos, eine lange Zeit war sie ohne Erfolg – bis auf die große Liebe fand ich zuvor nur Illusionen, die ich alle für die große Liebe hielt – weil ich dachte, glaubte und nicht schaute, beobachtete – mich, meine Bedürfnisse aber vor allem schaute ich nicht, woher sie kamen, meine Bedürfnisse. Ich versuchte sie nur zu erkennen statt sie auch zu verstehen.
Liebe fand ich erst, nachdem Liebe mich enttäuscht, mich schrecklich desillusioniert hatte, mich unvorhergesehen befreit hatte von dem was ich dachte was Liebe sei, glaubte was Liebe sei, weil ich dachte hinzusehen und zu erkennen was Liebe sei, zu verstehen worum es ginge in der Liebe, in der Partnerschaft, worauf es ankäme in der Liebe und in der Partnerschaft – auf Liebe und das wer liebe, immer Recht habe – das führte in der Partnerschaft aber zu keiner Lösung, also liebte ich noch mehr um mein Recht nicht zu verlieren, trotz aller Probleme. In Wahrheit wollte ich nur die Befriedigung meiner Bedürfnisse. In Wahrheit. Erst später lernte ich lieben.
Meine Ungenauigkeit zu lieben, mich zu sehen, die Partnerschaft zu sehen, ihre Entwicklung, meine Entwicklung, meine Bedürfnisse, meine Wünsche, meine Sehnsüchte nach Erfüllung und alle der Egoismus führte dazu, dass ich Sehen lernte, als mir eines Tages alles das was ich große Liebe nannte, darum in die Fresse sprang, mit der Faust vorne weg – als ich mal wieder glaubte im Recht zu sein, es aber keinesfalls war, weil es um Recht nicht ging, vielmehr um Verstehen, Erfassen – das Gegenüber und seine Vorstellungen von Liebe, seine Bedürfnisse, Illusionen. Schier unfähig war ich, das irgendwie zu begreifen. Schier unfähig von mir zu lassen um mich einzulassen auf das Gegenüber.
Seither sehe ich nicht mehr nur mit dem Auge, sehe ich mich nicht mehr nur im Spiegel. Seither sehe ich wie ich wirke, wie meine Bedürfnisse wirken auf das was ich denke, was ich sage und wie ich mich spiegele in meinem Gegenüber – was ich bekomme, ist exakt das, was ich gebe.
Ich sehe zudem seither die Bedürfnisse anderer, in ihren Worten, die Sehnsüchte anderer, in ihren Worten, ihrem Verhalten. Ich sehe mich in jedem Gespräch, sehe mich in dem was man mir erzählt, mir anvertraut, zutraut, sehe mich in jeder Aufgabe die ich für irgendwen erledigen soll. Desto mehr Wünsche man mir gegenüber äußert, desto größer erscheinen mir die meinen. Desto größer die Erwartungen die an mich herangetragen werden, desto mehr fürchte ich die meinen. Alles eine Frage der Einstellung.
Ich sehe was wir bereit sind und was wir in der Lage sind zu geben und wie wir uns alle dabei gleichen und wie oft viele von uns sich abmühen und immerzu zählen wie viel eingenommen oder ausgegeben wurde, beim Lieben. Wir denken auffällig oft an den Gewinn, nicht an die Investition oder noch besser: an die Notwendigkeit und in den seltensten Fällen besitzen wir, was wir wirklich brauchen für eine Partnerschaft, was wir brauchen um zu lieben, um zu geben: Vertrauen. Oder Courage ehrlich zu sein und auszusprechen was wir brauchen. Desto stolzer wir tun, desto lächerlicher werden wir – dann immer sind wir Feiglinge. Und geben vor etwas ganz anderes zu sein – und haben wieder nur Angst zu verlieren was wir sowieso niemals besitzen.
Ich habe erst jetzt begriffen, wie wenig wir bereit sind zu geben und wie viel wir im Gegensatz dazu geben könnten und es aus Gleichgültigkeit, von der wir meinen befreit zu sein, nicht tuen. Ich habe erst jetzt begriffen, nach wie viel wir suchen und wie viel mehr uns stattdessen zur Verfügung stünde – jedem von uns. Doch wir sind schrecklich ungenau im Hinschauen, im Beobachten.
Erst jetzt, nach einer Reise, die mich durch Beziehungen, Abenteuer führte, in Affären stürzte, durch Wunschträume und in die Erfüllung dergleichen, begreife ich die Ahnung, die wie Atem in kalter Luft vor mir aufsteigt, sichtbar wird. Ich begreife meine Egozentrik, ich begreife meine Sehnsucht nach Anerkennung, meine Selbstzweifel, meinen Stolz, die sucht nach Verstandensein, die Angst vor Einsamkeit, vor dem Sterben und meine Geschwindigkeit irgendwo irgendetwas zu erreichen, irgendwo irgendetwas auffinden zu wollen, irgendwovor geflüchtet zu sein – vor mir, mein Leben dafür geopfert zu haben – bis zu diesem Zeitpunkt. Alles wird anders.
Dasein ist schöner als Ankommen. Schöner als unterwegs zu sein, schöner als Wünsche zu haben und für die Zukunft zu leben, sich auf die Zukunft zu freuen, schöner als nur für das zu leben was kommt. Dasein ist, was mich lehrt angekommen zu sein und lieben zu können – mich selbst und alle anderen. Es ist nur eine Entscheidung entfernt gewesen.
Partnerschaft empfangen
Es ist etwas besonderes in einer Partnerschaft zu sein. In einer Partnerschaft. Partnerschaft ist ein großes Wort für etwas, von dem ich nur aus Selbsterfahrung weiß, was es bedeutet. Alle anderen Bedeutungen, die man der Partnerschaft zuschreibt, mögen genauso stimmen wie die Gedanken die ich selbst dazu fassen kann. Viele von ihnen sind Illusionen, Definitionen, Ideale. Wenigstens den Idealen kann ich mich nähern ohne größere Verletzungen zu riskieren. Anders als in Illusionen zu leben, lässt es sich mit Idealen sehr wohl leben. Schlimm genug ist es bereits, nach den Definitionen anderer zu leben. Der beste Weg ist es wohl, den eigenen zu gehen.
Die Partnerschaft die ich kennen lerne, unterscheidet sich stark von denen, die ich kannte, kennen lernen durfte. Die Partnerschaft die ich derzeit erlebe, unterscheidet sich von allem davor Gewesenen. Alles davor Gewesene hat mich darauf vorbereitet, die gegenwärtige zu verstehen, mich in ihr trotz aller Unzulänglichkeiten zurechtzufinden, mich (in ihr, der Partnerschaft zu begreifen) zu verstehen. Meine Bedürfnisse sind vielleicht keine neuen, keine anderen als die zuvor. Doch mein Blick scheint wie geschärft durch die vorhergegangene Erfahrung, durch die Auseinandersetzungen, durch Verletzungen an Gewandtheit gewonnen. Meine Bedürfnisse, Träume, meine Wünsche und auch meine Illusionen sind mir heute deutlicher als jemals zuvor. Das bietet mir einen ungeheuren Vorteil im Gegensatz zu früher, im Gegensatz zu den Auseinandersetzungen, in die ich ging, geschickt wurde, mich schicken ließ, mich auf solche einließ, denen ich nicht gewachsen war, nicht gewinnen konnte oder nur gewinnen wollte um Gewinner/In zu sein. Das ist vorbei. So wie die maßlose Blindheit, das übergroße Ego, dass meine Fähigkeiten überstieg, sich in jedem Konflikt mit stolzer Luft aufblähte so dass ich mich selbst, meine Fähigkeiten zu kämpfen, auch für die Wahrheit, zumindest meine eigene einzustehen, überschätzte, grundsätzlich – das alles ist, ich bin mir noch nicht in aller Gänze sicher, aber es scheint wie fortgeweht.
Ich habe bisher wenig begriffen von Verantwortung und begreife erst jetzt, wie wichtig, wie unabdingbar Eigenverantwortung für eine Beziehung zwischen zwei Menschen ist. Und ich begreife erst jetzt, wie einfach man darüber hinweg redet, als hätte man davon wirklich schon alles, und damit auch alles wichtige im Grunde verstanden – meistens hat man dann nichts verstanden. Ich verstehe erst jetzt, wie wichtig die Übung ist, man selbst zu sein, Verantwortung zu übernehmen und ich verstehe erst jetzt, wobei das zeitliche in dieser Entwicklung wenig Relevanz besitzt, da es relativ ist, aber ich verstehe erst jetzt, wie wenig selbst ich war und wie sehr der Wunsch in mir immer gelebt hat, selbst zu sein und wie sehr mich gerade die Menschen davon abhielten, genau das zu werden, die ich liebte, da ich sie liebte, nur um geliebt zu werden. Vielleicht kein Fehler aber doch ein Hindernis ernsthafte Liebe, ehrliche Liebe, reine Liebe zu erfahren, ach was schreibe ich?, zu empfangen.
Was mir Angst macht
Was man fühlt, ist wirklich und was wirklich ist, darf sein. Den Hunger zu stillen, ist genauso ein Bedürfnis, wie den Hunger zu stillen, für den es keinen Magen gibt. Den Hunger nach Liebe. Den Hunger nach Frieden, nach Bewegung, Ankommen oder Dasein. Es ist mir ein Bedürfnis über Bedürfnisse zu schreiben. Ich bin hungrig danach, meine Gedanken in Worte zu fassen, sie zu lesen, also tippe ich mein Bedürfnis mich auszudrücken in diesem Moment in die Tastatur. Wenn ich hungrig bin, die Worte zu sprechen, die ich denke, spreche ich sie aus. Es bedarf Mut, also habe ich ein Bedürfnis nach Mut, wenn ich schreibe, selbst wenn ich spreche – ich meine nicht die Selbstgespräche, aber auch dafür muss man mutig sein (um sich nicht selbst für seltsam zu empfinden). Es gibt Menschen, deren Gegenwart mich mutig macht. Andere Menschen wiederum machen mir Angst.
Ob ihrer Größe, ihres Erfolges, ihrer Disziplin, ihrer Brutalität an alles heranzugehen, was sie sich ausgedacht haben. Bedürfnisbefriedigung beginnt dort, wo man seinem Bedürfnis Raum gibt. Dafür muss man es erkennen, muss man es reflektieren, muss man es zulassen, ihm eine Bedeutung verleihen, einen Wert und dann einen Raum um sich zu entfalten, sich zu entwickeln. Viel Mut braucht man dafür. Dieser Mut kommt nicht von irgendwoher. Er kommt aus der selben „Tür“, ich kann es „Tür“ nennen, Herz oder „Ich“. Jedenfalls kommt der Mut aus mir. So wie jedes Gefühl aus mir selbst heraus kommt. Und wenn ich oben noch geschrieben habe, dass „andere Menschen (mir) wiederum Angst MACHEN“, dann ist das gelogen. Ich entscheide, was mir Angst macht. Oft ist mir das lediglich nicht klar, dass ich es bin, der oder die zu entscheiden hat, welches Gefühl ich zulasse oder nicht. In anderen Momenten ist mir das sehr viel klarer. Beispielsweise in Momenten großer Nähe. Dann lasse ich alle Gefühle zu, die mich von innen her überkommen. Denn diese Gefühle der Liebe, der Nähe oder wie ich sie mitunter alle benenne, lasse ich zu, wenn ich sie mag. Dann immer glaube ich, sie seien es wert auch gelebt zu werden, gezeigt zu werden. Dann will ich sie nicht verstecken. Also lebe ich sozusagen nur meine Schokoladenseite. Was ich wirklich bin, wer ich wirklich bin, das erfahren die wenigsten. Auch die wenigsten Freunde. Inzwischen stelle ich fest, dass die nicht gelebten Gefühle, die ich nur einsam heraushole, hervor lasse, mich noch viel mehr auszeichnen. Nur können sie sich nicht entwickeln. Es ist, als halte man eine Blüte davon ab zu blühen. Aus Angst.
Liebe, Verantwortung und Egoismus
Es steht viel geschrieben über die Liebe, die bedingungslose Liebe. Nicht wie man sie erlebt, lebt oder übersteht. Wer bedingungslos liebt ist ein freier Mensch, ist mutig und bewegt sich nicht entlang der von Holly- oder Bollywood vorgegebenen Bildgalerien, nicht entlang der romantischen Matrizen der Weltliteratur, Werbeagenturen oder ähnlichen Gussformen und industriellen Gebärmüttern zur Herstellung lebensferner Wunschvorstellungen und Bedürfnissen. Sie dienen der Unterhaltung, sollten aber keine Vergleichs-Vorlagen werden. Wer vergleicht verliert sich aus dem Auge.
Ohne Bedingung zu sein, heißt wohl auch frei von Forderungen und Erwartungen zu sein. Ein Zustand, den kaum jemand für länger als Momente beherrscht. Wer den Mut als Mensch aufbringt derart frei zu sein, frei zu lieben, ohne die Erwartung der Gegenliebe, ohne das Bedürfnis den anderen, zur Befriedigung der eigenen Wünsche, zu erziehen, seine Gefühle zu lenken, wird frei von Enttäuschung sein.
Frei von Enttäuschung sind wir wohl dann, wenn wir den Mut aufbringen, für unsere Gefühle, für unsere Missstimmungen, unsere Verstimmungen, unsere Bedürfnisse selbst verantwortlich zu sein. Dann sind wir wohl frei. Nicht nur frei von Enttäuschungen. Wer frei ist, ist auch frei von Vorgaben, Vorstellungen im Idealfall vielleicht frei von der Gewohnheit abhängig zu sein. Abhängig zu sein von dem was andere für wertvoll empfinden ohne darauf im Einzelfall zu verzichten – Schönheit, Macht, Reichtum; es zu nutzen, doch nicht mehr darauf angewiesen zu sein. Und wer sich von Egoismus frei macht, so weit das geht zumindest, ist auch nicht einsam.
Frei zu lieben, bedingungslos sein, fordert unseren Egoismus heraus, der uns inne wohnt und immer begleitet. Wir Menschen können uns wohl nicht befreien von ihm, doch können Menschen ihren Egoismus erkennen, sowie ihre Liebe, sowie individuelle Qualitäten, Schönheit, Charakter. Wir können das was wir wollen. Was ein Mensch kann, dass hängt vermutlich stark von dem ab was ein Mensch will. Will er etwas nicht, wird er es kaum können. Mathematik, Physik, Bildung oder Freiheit. Das lässt sich gut erkennen in dem was Menschen verstehen wollen – wir alle besitzen einen Verstand und wer verstehen will, versteht auch.
Es hängt wohl davon ab, was wir Menschen erkennen können, vielmehr, was sie oder ich erkennen wollen. Wer nicht erkennen möchte mit wem er es beispielsweise zu tun hat, wird sich selbst bis zum Ende seines Lebens untreu bleiben. Wer sich selbst untreu bleibt, wird auch anderen gegenüber nicht ehrlich sein, wird sie nicht erkennen können und sie darum nicht verstehen lernen und Fehler begehen, immer wieder. Es ist wohl nichts einfacher als zu behaupten, „ich verstehe Dich nicht“. Verantwortungslosigkeit ist ohnehin sehr einfach. Es wäre schwieriger und gleichzeitig ehrlicher zu behaupten „ich will Dich nicht verstehen“. Das wäre ehrlich und gleichzusetzen mit die eigene Verantwortung zu übernehmen. Für alles, bedingungslos. Alles andere ist nicht Liebe sondern im Verhältnis betrachtet, stark gefärbt von Egoismus. Liebe scheint hingegen Weisheit. Die kann man nicht vortäuschen. Man hat sie oder eben nicht. Man liebt oder eben nicht. Der Rest ist Weg und Prozess.

