Zachte Zeep

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Archiv für die Kategorie ‘Einsamkeit

Das Gefühl

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Man möchte meinen die Liebe lebe ihr Leben, manchmal mit uns. Möchte meinen, auch Glück sei voller Leichtigkeit, und vergesse einen mitunter. Doch etwas lässt ein nicht in Ruhe, ein Gefühl. Lässt einen denken statt zu schlafen. Macht einen schwer, wenn man sich ihm verstellt. Bringt einen nicht um.

Es lässt sich nicht leicht lieben, mit alle den Zweifeln, ob man zu lieben im Stande ist. Die Angst, die Einsamkeit, die Stille vermag einen umzubringen, doch tötet sie nicht. Sie schmerzt. Beinah göttlich. Göttlich kenne ich nicht. Genau wie die Liebe. Ich lebe in Ahnung. Was sie und was es sein mag. Alle erzählen davon. Ich dachte sie wüssten es. Dachte es bei jedem. Ein kleiner Irrtum eher. Ein Hirngespinst und noch mehr ein Bild. Durch das zu sehen ich pflegte ein Leben zu leben, in allen Farben. Kompromisslos, maßlos, süchtig nach Genuss, nach Liebe und das was alle göttlich nannten. Ein kleiner Irrtum halt. Es kam noch besser:

Ich gab nie auf. Und werd es wohl nie können. Dachte ich und spürte ich es. Und da war es wieder. Eben ein Gefühl. Und es hörte nicht auf, dieses Gefühl, mich von der einen Seite zurück zu mir gerissen zu sein und in völliger Ruhe erschöpft ganz urplötzlich von Neuem gestoßen zu werden, wieder fortgeschickt zu werden, auf die kurze Reise zum Nächsten. Was für eine lebendige Liebe. Man könnte meinen es poche in einem.

Pendelt irgendwer, dann sicher auch ich, im Herz hin und her. In der Freiheit, im Ganzen und mache darum viele halbe Sachen, aus lauter Angst nicht erkannt zu haben, dass es immer schon da war: Gefühl.

Geschrieben von missgeschick

Juni 24, 2009 um 10:02

Paris

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Bleib unberührbar.Es ist Mittwoch. Es ist kurz vor acht Uhr morgens. Es ist eine kurze Geschichte: Du verlässt das Land. Nach Paris gehst Du jetzt. Du schaust zurück ins Schlafzimmer. Ich habe zu wenig Geld um Dir folgen zu können. Genug Verständnis, um Dich gehen zu lassen. Zu wenig Kompetenz, um Dich zu unterstützen, bei dem was Du vor hast. Zu wenig … um mich von Dir zu lösen. Könnte ich doch wieder einschlafen. Doch ich vermisse Dich bereits. Schon als du im Bad Deine Klamotten aus der Maschine ziehst, während mein Schädel noch im Kopfkissen liegt. ‘Aber ich bin doch noch da.“ Im nächsten Moment schaue ich zu, wie Du den Armani glatt streichst. Dann höre ich das Zischen Deines Duftzerstäubers – Feigenduft. Noch einmal bist Du überall – im Bad, im Flur, im Schlafzimmer, doch überall rastlos. Im Vorbeigehen atme ich Dich ein, gieße uns Kaffee auf – türkische Art, wie fast jeden Tag. Ich weiß das Du ihn nicht anrühren wirst und trotzdem streue ich Dir Kakao in den Deinen und stelle beide Becher an die Bettkante. Du wirst für mich unberührbar sein, in Paris, der Stadt der … Du fragst mich, ob ich jemals große Liebe in Paris erfahren hätte. Ich denke nach und habe Lust zu lügen, antworte, aber sage die Wahrheit und Du sagst „Siehste. Also mach Dir keine Gedanken.“ Meine Fantasie will gerade nicht vertrauen. Will denken und phantasieren. Also mache ich mir Gedanken. Nenne Dich „karrieregeiler Wichser“ und stehe, mich unnütz fühlend, verschlafen im Flur. Sehe zu, wie Du die Wäsche in Deine Gepäcktasche legst. Sie ist noch nass. Ich liebe das an Dir. Und für Deine Körpertemperatur, fällt mir ein, liebe ich Dich noch viel mehr. Und weil Du so verliebt in mich bist. Bis zur Verzweiflung. Bis wir uns glaubten das wir uns lieben, haben wir uns sehr weh getan. Und jetzt musst Du gehen. Weil Du es so wolltest. Das Du Dich darüber freust, macht es mir nicht leichter, in Deinem Gesicht etwas zu finden, dass meinem Gefühl zu diesem Abschied ähnlich sieht. Ich fürchte noch die Einsamkeit, die solche Lücken füllt. Ich suche nach einer Idee, einem Bild von mir, wie ich die kommenden Stunden, die Tage statt mit Einsamkeit mit Glücklichsein füllen werde, während die Kälte des Flurs augenblicklich in meine Füße steigt. Fakt ist, es gibt nichts, das Dich gerade ersetzen könnte. Nicht einmal meine Müdigkeit hilft mir dabei. [26.01.2005 11:27]

Geschrieben von missgeschick

Januar 9, 2009 um 9:38

Beweis einer Liebe

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Einer der bekanntesten Slogans home

Um mich herum eine unerschöpfliche Zahl von Bewunderern und Lastenträgern des Lebens, der Eitelkeiten, des Stolzes und derer Menschen die ihre Wunschträume vom idealen Partner wie Zimtsternchen reproduzieren, außerdem ein paar liebenswürdige doch multiple Gestalten die versucht sind zu lieben und ein Schatz, der zu bergen sich lohnte, mehr oder minder treu an meiner Seite. Das sehe ich, wenn ich um mich schaue …

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… dann denke ich, den idealen Partner gibt es eigentlich ausschließlich nur in der persönlich subjektiven Momentaufnahme, ansonsten im Theaterschauspiel oder in Hollywood-Filmen und im richtigen Blickwinkel der Betrachtung gibt es ihn auch. Ideale erkennt man nicht mit dem Auge. Das Ideal ist etwas abstraktes, sich ihm zu nähern erfordert Charakter. Menschen sind alles andere als Ideale – das zu verstehen erfordert Verstand. Schönheitsideale altern und verändern sich, sind erstrebenswerte Zustände für manche, für andere nicht. Um auch das Stroh das einen umgibt in Feuer zu verwandeln, auf das es zum Himmel auffliegt, bedarf es Intellekt und manchmal ein Vermögen an Geduld.

Der verständnislose Rest von uns verliert sich in Geduldlosigkeit, in Sebstbetrug und/ oder den Folgen der Ent-täuschungen, der Desillusionen die uns das persönliche Schicksal vermacht. Leider gibt es keine ausführliche Reisekarte, die uns vor Orientierungslosigkeit durch die Einkehr der Wahrheit bewahrt, wenn wir aus Nachlässigkeit in ihr irren.

Schon Friedrich Hölderlin schrieb in seinen Briefen, dass er die Götter, die unübertrefflichen, täglich neu rufen müsse. Über das Ideal ließe sich schreiben, was Franziska Gräfin zu Reventlow in ihrem Essay „Das Männerphantom der Frau“ einmal über eben jenes Phantom formulierte: Es läßt sich das weder generalisieren noch spezialisieren, das eine wäre zu oberflächlich und das andere zu schwierig oder, richtiger gesagt, einfach unmöglich. So weit zum Ideal, zur Verblendung und zum Menschen.

Junge Menschen wie das mir zuteil gewordene Exemplar, neigen lediglich aus Unerfahrenheit zu Misstrauen, wo sie unfähig sind Vertrauen zu bilden, und zu innerer Zerrissenheit, die sich teils nach außen hin wiederspiegelt. Was alles ist gerade Ihnen ein Beweis für den Mangel an Liebe?! Und welche Anstrengung ist es für diejenigen, die die Liebe schon lange nicht mehr beweisen mögen, geschweige denn müssen.

Niemand ist fertig mit dem Leben das er lebt, bevor er daran nicht krepiert. Die vorher krepieren, krepieren an gesellschaftlichen Konventionen oder der Intensität persönlicher Freiheiten, die sie verglühen lassen, in der Befriedigung ihrer Bedürfnisse – erstrebenswerte Zustände vielleicht. Es gibt viele Gründe zu sterben (und noch mehr Gründe wenigstens einmal zu leben). Es kommt wohl auch darauf an, welche Lebensmittel welche Anwendung finden. Leben ist Risiko, da nichts bleibt wie es ist – lässt man sich nur einmal darauf ein wird man es nicht mehr los (bis man daran krepiert).

Zwischen uns, dem Schatz, dem gehobenen und mir, liegen ein paar Jahre. Das verursacht mitunter die beziehungslästigen Stunden oder Tage, manchmal Wochen, wenn begehbare Brücken an dieser Stelle fehlen oder wenn mir die Jugendlichkeit, die sich ausdrückt in ihrer Beziehungsunerfahrenheit, zuwider wird, weil meine Geduld sie nicht erträgt und mein Verstand sie nicht versteht, Sturm und Drang meinen Friede und die Ruhe zerstören oder die Formlosigkeit meine Fassung zerbeult.

Überall taucht Angst und Zweifel auf, aufgrund der geistig skizzierten Untreueszenarien im Kopf meines Gegenübers. Angst um Verlust. Angst, dass das Leben ein anderes Drehbuch schreibt, der persönliche Plot nicht mit dem Schicksal sympathisiert. Dann werde ich gebeten Stellung zu nehmen.

Doch was, wenn Liebe keine Forderungen stellt? Ich will bedingungslos lieben, irgendwann, vielleicht ab morgen schon. Wir erinnern uns gegenseitig, doch selten daran, an die Liebe, die bedingungslose. Im Grunde weiß doch kein Mensch, wo die Untreue beginnt, ob im Kopf oder auf der Straße. Und doch kehrt Angst in die Leere der Einsamkeit in uns, sobald ein mancher an sie denkt. Besessen von Angst mögen manche erblinden. Klarheit tritt ein, wo der Glauben an die Vernunft überwiegt.

Ein wenig Zärtlichkeit beschwichtigt ihre noch unermüdlichen Ängste (der Jungen) gegenüber den Vergänglichkeiten im Leben. Glücklicherweise habe auch ich Schwächen, enorme. Also bin auch ich gewöhnlich. Erst recht liebe ich darum Menschen die anders sind – für Momente stärker scheinen als man selbst, aufrichtiger, charakterfester, zielstrebiger und weniger selbstgerecht und -verliebt. Manchmal liebe ich mich selbst. Das macht einen zum Menschen – das nicht scheren um andere. Man muss sich dazu nur die Welt anschauen und die Gänze der Menschheit die auf ihr lebt.

Ich hielt vor Kurzem das junge Leben an meiner Seite für unerträglich, dessen grelle Blüte zu süß und seine Gestalt in seinen unbestimmten Formen für zu unreif, seine Einsamkeit um so vieles größer als die meine und seine, in manchen Momenten unseres Zusammenseins einsetzende Oberflächlichkeit für unbegründet (und verurteilte sie). Doch weder fühle ich mich im goldenen Käfig, noch ist dies ein Brief aus dem Gefängnis.

Was ich nicht sah, ist der Prozess in dem es sich befindet, die heranwachsende Reife des Lebens in dieser Figur, diese unendliche Weisheit und der Kampf des blutjungen Verstandes, ihr im dunklen Moment zu folgen – die selbstverständliche Suche nach dem Platz in der Welt.

Ich musste feststellen, dass es nichts gibt, dass nicht einer Verbesserung unterzogen wird und dass das Leben selbst alles ausbessert wo Zeit vorhanden ist. Praktisch brauche ich dafür nichts tun. Bestenfalls beobachten. Und da niemand alles verbessern können wird, lohnt es wenig, die Welt im Ganzen ändern zu wollen. Man verliert sich und vergisst sich darüber selbst. Ist Ruhe die erste Bürgerpflicht für die die lieben wollen?

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Nichts ist unmöglich

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Einer der bekanntesten Slogans 553 wörter

Ausdauernd versorgen wir uns mit Werbebotschaften, die uns suggerieren, unsere Gefühlswelten mit Hilfe diverser Produkte im Glück installieren zu können. Nichts ist unmöglich. Sich mit etwas zufrieden geben klingt, gestatten Sie mir meine Wahrnehmung schriftlich zu hinterlegen, dieser Tage wie als sei man „unfähig mehr zu konsumieren“, sprich „altmodisch“. Es ist offensichtlich salonfähig, unbedingt auch Gefühle zu konsumieren. Wenn der Mensch Flugzeuge herstellt, die auch noch fliegen können, dann kann er wohl auch Gefühle herstellen, die sich fühlen lassen, wird man irgendwo gedacht haben. Ganz oft haben es dann andere geglaubt, äh … glauben das immer noch. Menschen glauben was man ihnen nur lange genug erzählt.

„Weil ich es mir wert bin!“, mache ich Yoga, befolge Diäten, suche sexuelle Befriedigung durch Singlebörsen – immer aber mit einem Motiv – Verbesserung. Und eigentlich ist die Verbesserung eine gezielte, eine gewollte Veränderung, sonst nix. Wir handeln aus Motiven. Leider oft aus egoistischen Motiven. Das wir sie nicht selten kaum kennen, unsere Motive, ist irgendwie verheerender als das sie egoistisch sind, unsere Motive.

Das Gefühl das sich konsumieren lässt, soll besser sein als die vorhandenen. Warum auch nicht? Wenn wir können, dann wollen wir die Intensität unserer Gefühle schließlich steigern oder die Leere füllen, uns mal wieder wohlfühlen, irgendwo am Ende wollen wir zufrieden sein. Wir sind nicht zufrieden, wir wollen zufrieden sein. Menschen wollen etwas sein. Menschen sind ungern etwas. Schlimm wird es, wenn der Weg das Ziel sein soll. Das Leben sagt häufiger: Rette das Ziel und triff daneben. Dasein ist einfach besser als Ankommen. Aber was ist, halten wir offenbar nicht aus. Und was ist, das wissen wir meist weniger gut, als dass was sein wird, wenn eintritt was wir uns vorstellen.

Dabei ist Intensität immer vorhanden, ganz ohne ein neues Gefühl in uns immer gegenwärtig. Denn Intensität kommt nicht von außen, sie ist nicht extensiv, sie ist intensiv. Aber selbst wer das nicht glaubt, muss die Intensität in sich selbst nur erkennen. Die Intensität der Zustände die man abändern möchte und deshalb loszieht und einkauft was man kriegen kann. Diese kurzfristigen Scherze, die wir Glück nennen und anschließend in den Kleiderschrank hängen, bis die Motten das Glück zerfressen haben. (Selbstverständlich gibt es auch Intensitäten die von außen in uns eindringen.) Es scheint als flüchte man vor der Intensität des eigenen Daseins, der Intensität der inneren Einsamkeit, Leere, vor dem Gefühl der Gewohnheit, der Langeweile, mit der Sehnsucht nach Veränderung, dem Erlebnis. Man selbst will sich offensichtlich gar nicht mehr erleben. Man will lieber etwas neues. Merziger macht herziger.

Sich zufrieden geben mit etwas bedeutet auf griechisch agapao und ist ein anderes Wort für Liebe. Etwas bevorzugen. Ich liebe es. Was ist aber, wenn wir nicht uns, sondern etwas anderes bevorzugen? Etwas das wir gerade offenbar nicht sind. Das was besser ausschaut … sich besser anfühlt, jünger, vitaler … Im Grunde suchen wir stetig nach einem Gefühl des Wohlstandes, oder täusche ich mich? Nicht nur materiell, auch immateriell – die geistige Entwicklung sowie unser seelisches Gleichgewicht gehören zu diesen Zielen dazu. Ist das neu? Nein, mit Perwoll gewaschen.

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Aus Einsamkeit ein Parasit

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Einer der bekanntesten Slogans 516 wörter

Einsam allein sein, zweisam einsam – wer gelebt und dabei geliebt hat, kennt Einsamkeit, kennt ihre Symptome, vielleicht ihre Ursachen. Einsamkeit überwindet man mit dem Verstand. Man überwindet sie nicht, indem man andere Menschen an sich bindet oder umgekehrt, sich selbst aufgibt.

Einsamkeit ist eine Empfindung, ein überdurchschnittliches Gefühl, stark, überwältigend immer dann besonders beobachtet, wo Menschen vergessen sich selbst zu erfüllen. Sowohl in der Wirtschaft wie auch in der Politik binden sich die Schwächeren an die Stärkeren, in der Natur spricht man von Wirt und Parasit. Ist man erst in die Rolle eines Parasiten geschlüpft und hat man seinen Wirt gefunden, lässt es sich aushalten, leben und dem Anschein nach lieben. Parasiten schmarotzen. Friedrich Schiller schrieb ein Lustspiel namens Der Parasit – die Kunst sein Glück zu machen. Ein Parasit befällt seinen Wirt auch zu Fortpflanzungszwecken. Man kann sich vorstellen, dass ein Parasit Einsamkeit oder das einfache Alleinsein sehr fürchtet. Wahrscheinlich ist ein Parasit extrem sensibilisiert auf beziehungstechnische Störungen, fühlt sich schnell ausgeschlossen und verlassen, im Stich gelassen. Einmal alleingelassen können Parasiten zu komplizierten Organismen heranwachsen. Ewig begleitet von Furcht vor der Einsamkeit.

Es gibt welche, die fühlen sich noch unter Menschen einsam. Einsamkeit schlägt sich nicht nur nieder in einem Gefühl, sie wirkt und kann strahlen wie ein Schmerz, doch nur bei denen, die ihr den natürlichen Platz in sich selbst nicht zuweisen, nicht wissen wohin mit ihr, die glauben, dass Leben geschehe insbesondere innerhalb einer Beziehung ohne jede Form der Einsamkeit. Und alles was dabei herauskommt ist Angst, ist Anspannung, dass das was wir glauben, nämlich sicher zu sein, von niemandem und nichts zerstört werden kann. Dabei gibt es keine Sicherheit. Dabei sind wir es selbst, die nicht funktionieren, weil wir das Gefühl, das eigene Gefühl und sei es das Gefühl der Einsamkeit, ausschließen möchten. Es sind die, die etwas besonderes sein wollen, besonders durch das Ausbleiben von Einsamkeit.

Besonders dann wenn wir uns nicht mögen, fühlen wir uns einsam. In der Wut sind wir einsam, in der Trauer umso mehr, mit unseren Gefühlen erst Recht. Und dann geht es los mit dem Rückzug, den Schuldzuweisungen, dem Unverständnis – man glaubt, immer wenn man einsam ist, verstünde einen niemand mehr und am liebsten denkt man mitunter, dass liege wohl am mangelnden Intellekt des sozialen Umfeldes.

Einsamkeit ist was ruft, wenn wir uns verloren haben. Einsamkeit ist nur ein Zeichen unserer selbst, uns nicht außer Acht zu lassen, nicht jemanden wichtiger werden zu lassen als uns selbst. Das ist Einsamkeit und es ist Verantwortung. Sie hält uns dann wach in der Nacht und raubt uns den Schlaf, damit wir weiter laufen, uns wiederfinden, sie nimmt uns die Beweglichkeit und schmerzt in den Gliedern, auf das wir uns selber nur endlich wieder fühlen und wahrnehmen. Einsam ist der, der sich selbst nicht liebt und sich seine Bedürfnisse nicht erfüllt – insbesondere das Bedürfnis selbst und damit erfüllt zu sein.

FAST FOOD

Geschrieben von LosAlamos

September 8, 2007 um 2:19