Zachte Zeep

porno für's herz 1.0

Archiv für die Kategorie ‘Erfahrungen

Liebe lernen

ohne Kommentare

Liebe fand ich erst, nachdem Liebe mich enttäuscht, mich schrecklich desillusioniert hatte, mich unvorhergesehen befreit hatte von dem was ich dachte was Liebe sei, glaubte was Liebe sei, weil ich dachte hinzusehen und zu erkennen was Liebe sei, zu verstehen worum es ginge in der Liebe, in der Partnerschaft, worauf es ankäme in der Liebe und in der Partnerschaft – auf Liebe und das wer liebe, nicht immer Recht habe, es aber gerne glaubt.

Geschrieben von LosAlamos

Juli 23, 2009 um 1:35

Veröffentlicht in Erfahrungen, Partnerschaft

Getaggt mit ,

Das Gefühl

ohne Kommentare

Man möchte meinen die Liebe lebe ihr Leben, manchmal mit uns. Möchte meinen, auch Glück sei voller Leichtigkeit, und vergesse einen mitunter. Doch etwas lässt ein nicht in Ruhe, ein Gefühl. Lässt einen denken statt zu schlafen. Macht einen schwer, wenn man sich ihm verstellt. Bringt einen nicht um.

Es lässt sich nicht leicht lieben, mit alle den Zweifeln, ob man zu lieben im Stande ist. Die Angst, die Einsamkeit, die Stille vermag einen umzubringen, doch tötet sie nicht. Sie schmerzt. Beinah göttlich. Göttlich kenne ich nicht. Genau wie die Liebe. Ich lebe in Ahnung. Was sie und was es sein mag. Alle erzählen davon. Ich dachte sie wüssten es. Dachte es bei jedem. Ein kleiner Irrtum eher. Ein Hirngespinst und noch mehr ein Bild. Durch das zu sehen ich pflegte ein Leben zu leben, in allen Farben. Kompromisslos, maßlos, süchtig nach Genuss, nach Liebe und das was alle göttlich nannten. Ein kleiner Irrtum halt. Es kam noch besser:

Ich gab nie auf. Und werd es wohl nie können. Dachte ich und spürte ich es. Und da war es wieder. Eben ein Gefühl. Und es hörte nicht auf, dieses Gefühl, mich von der einen Seite zurück zu mir gerissen zu sein und in völliger Ruhe erschöpft ganz urplötzlich von Neuem gestoßen zu werden, wieder fortgeschickt zu werden, auf die kurze Reise zum Nächsten. Was für eine lebendige Liebe. Man könnte meinen es poche in einem.

Pendelt irgendwer, dann sicher auch ich, im Herz hin und her. In der Freiheit, im Ganzen und mache darum viele halbe Sachen, aus lauter Angst nicht erkannt zu haben, dass es immer schon da war: Gefühl.

Geschrieben von missgeschick

Juni 24, 2009 um 10:02

Mehr Liebe als je zuvor

ohne Kommentare

Es ist keine Kunst einen Weblog zu gestalten und ihn voll zu schreiben, mit mehr oder weniger sinnlosen Worten, Phrasen, Glaubensbekenntnissen. Im Internet rund um die Uhr zugänglich zu sein, sich der Neugierde anderer „auszustellen“, schlimmstenfalls die Sucht nach Selbstdarstellung und den eigenen Glauben zu zelebrieren, daran, dass es lesenswert sei, was man in die Tastatur drückt.

Man sitzt, gleich wo, an einer Tastatur und beginnt über den Anfang eines Textes zu grübeln, zu dem man soeben einen Gedanken bekam. Das ist wohl bei denjenigen Menschen und „Autoren“ der Fall, die ansonsten kein sonderliches Konzept besitzen, weder thematisch noch sonstwie – wobei „sonstwie“ eigentlich auch nichts interessantes bedeuten soll. Sonstwie ist die Wurst mit zwei Enden. Gleich wo sie anfangen, Sie werden dort enden wo sie angefangen haben, bzw. wird es keinen Unterschied geben an welches Ende Sie gelangen – Sie bleiben ohne einen Mehrwert. Gehen wir einmal davon aus, dass Menschen einen Weblog schreiben, da sie in der realen Welt bisher keine Verdienste erwerben und nichts besseres zu tun wissen, als eben einen Weblog zu schreiben – selten einen Weblog von wirklich interessantem Ansatz. Oder gehen wir davon aus, dass Menschen einen WEblog schreiben, um ihre Leser in der täglichen Statistik zu zählen. Oder gehen wir davon aus, dass die Hemmschwelle im Netz, in der virtuellen Welt weit niedriger ist, wenn es darum geht sich zu überlegen, ob dass was man selber denkt, lesenswert ist.

Dieser Blog hier nennt sich Quickie, da er einem Bedürfniss folgt, der Ausguss eines spontanen Gedankens ist – grundsätzlich eher dahingeschissen kommt, wird und nur selten überarbeitet. Ich habe irgendwo angefangen, wirklich irgendwo und konnte nicht mehr aufhören, gar nicht mehr, dass was ich, was mein Glaubensbekenntnis zu dieser Welt ist, virtuell auf eine – wie oben erwähnte – sehr lächerliche, wenn nicht beschissene Weise zu manifestieren – das Erschreckende ist, es wird gelesen, täglich, immer wieder, ich muss nur etwas Neues hinzufügen und schon kommen die Fliegen zurück – ein wenig Gefühl, etwas emotional bekanntes und die Scheiße rennt. Aber das wollen wir jetzt mal ändern. Ein anderer Ton soll her. Er soll Ihnen dennoch etwas bringen. Mehr Ehrlichkeit, mehr Liebe als je zuvor. Aber kurz nochmals zurück zur Entstehung:

Irgendwo angefangen, glaubte ich über die Liebe zu schreiben, von der ich angenommen habe, dass es sie gar nicht gibt – DIE Liebe. Nein, ich habe im Folgenden auch keine Er- und kein Auf-klärung vor, noch will ich Sie, die mich Sie mich gerade lesen, belehren, ob eines Besseren, ob eines Schlechteren – Sie würden es eh nicht glauben wollen, besser wissen oder wieder vergessen – oder wofür lesen Sie hier gerade? Ach ich weiß das auch nicht. Wir Menschen sind schon komisch, nicht wahr?

Ich weiß sehr wohl um die Substanzlosigkeit von Weblogs, diesem Weblog und was ich Ihnen damit zumute, zumindest aus der Perspektive derer, die nirgends eine Substanz erkennen, keine Substanz erfassen und auch keine Substanz begreifen, muss das hier eine Zumutung sein. Schlimm sind die Menschen die ohne jede Perspektiven umhersurfen, ziellos. Ich sage Ihnen gleich, warum ich das hier mache.

Sie, also diejenigen, die bisher nicht viel erkennen, lesen so dahin wie sie sonst so dahin schreiben, ganz ohne Ziel. Zu denen zähle ich auch diejenigen, die immer Kontakt aufnehmen müssen, zu jedem den sie meinen zu verstehen und dann hinterlassen sie einem Worte in den Kommentarfeldern, nur um einem Worte im Kommentarfeld zu hinterlassen – ganz schrecklich. Man muss darauf antworten oder sie beschimpfen, ihnen erklären, dass man nicht möchte, das sie alle ihre Gedanken in einem Weblog wie diesem hier äußern. Bin ich nicht verachtend – ich weiß noch gar nicht, warum. Aber länger schon wollte ich das mal weniger konstruiert in Sätze bringen. Heute ist Zeit dafür.

Ich kenne manch einen, meistens fremden Menschen, der zu einem Kontakt aufnimmt, um einem nur das zu sagen was er zu denken pflegt um es gesagt/geschrieben zu haben oder ich kenne die, die Kontakt aufnehmen um irgendwas zu sagen was sie gerade so dachten und glauben es sei große Kunst dies zu tun. Ich kenne auch die, die irgendwas schreiben und irgendetwas geschrieben zu haben – fürchterlich. Und ich kenne die, die überhaupt gar nicht schreiben können – noch viel fürchterlicher. Und ich kenne die, und dann höre ich auch auf mit der Aufzählung derer die ich kenne, oder kennen lernte, die das Blasen und Tuten nicht verstehen , keine Ahnung davon besitzen, wie man bläst und auch nicht wie man tutet. Das wollte ich nur gesagt haben. Um jetzt an anderen Dingen ungehindert weiter zu schreiben.

Zum Glück sind mir Menschen bekannt die nicht nur denken, sprechen sondern auch schreiben können. Ich sage Ihnen, es lohnt sich solche Leute bei sich zu wissen, um sich und vor sich zu wissen. Was wäre man doch mit armen Vergleichen umgeben, wäre da keiner, der besser ist, viel besser ist als man selbst. Himmel, das Leben würde ich nicht aushalten.

Sie glauben hoffentlich nicht, ich neigte zu Übertreibungen. Oh je, ich übertreibe ungern. nur wenn es Not tut. Also in der Not übertreibe ich und dann auch maßlos. Das ist immer dann notwendig, wenn einen die Begriffsstutzigkeit anderer umgibt. Dann muss man übertreiben um hindurch zu kommen. Ich schwöre es Ihnen. Ich könnte Ihnen einige Beispiele anführen. Aber Sie wären nur gelangweilt und würden mich mehr als eh schon, verurteilen.

Geschrieben von missgeschick

Februar 23, 2008 um 7:11

Partnerschaft empfangen

ohne Kommentare

Es ist etwas besonderes in einer Partnerschaft zu sein. In einer Partnerschaft. Partnerschaft ist ein großes Wort für etwas, von dem ich nur aus Selbsterfahrung weiß, was es bedeutet. Alle anderen Bedeutungen, die man der Partnerschaft zuschreibt, mögen genauso stimmen wie die Gedanken die ich selbst dazu fassen kann. Viele von ihnen sind Illusionen, Definitionen, Ideale. Wenigstens den Idealen kann ich mich nähern ohne größere Verletzungen zu riskieren. Anders als in Illusionen zu leben, lässt es sich mit Idealen sehr wohl leben. Schlimm genug ist es bereits, nach den Definitionen anderer zu leben. Der beste Weg ist es wohl, den eigenen zu gehen.

Die Partnerschaft die ich kennen lerne, unterscheidet sich stark von denen, die ich kannte, kennen lernen durfte. Die Partnerschaft die ich derzeit erlebe, unterscheidet sich von allem davor Gewesenen. Alles davor Gewesene hat mich darauf vorbereitet, die gegenwärtige zu verstehen, mich in ihr trotz aller Unzulänglichkeiten zurechtzufinden, mich (in ihr, der Partnerschaft zu begreifen) zu verstehen. Meine Bedürfnisse sind vielleicht keine neuen, keine anderen als die zuvor. Doch mein Blick scheint wie geschärft durch die vorhergegangene Erfahrung, durch die Auseinandersetzungen, durch Verletzungen an Gewandtheit gewonnen. Meine Bedürfnisse, Träume, meine Wünsche und auch meine Illusionen sind mir heute deutlicher als jemals zuvor. Das bietet mir einen ungeheuren Vorteil im Gegensatz zu früher, im Gegensatz zu den Auseinandersetzungen, in die ich ging, geschickt wurde, mich schicken ließ, mich auf solche einließ, denen ich nicht gewachsen war, nicht gewinnen konnte oder nur gewinnen wollte um Gewinner/In zu sein. Das ist vorbei. So wie die maßlose Blindheit, das übergroße Ego, dass meine Fähigkeiten überstieg, sich in jedem Konflikt mit stolzer Luft aufblähte so dass ich mich selbst, meine Fähigkeiten zu kämpfen, auch für die Wahrheit, zumindest meine eigene einzustehen, überschätzte, grundsätzlich – das alles ist, ich bin mir noch nicht in aller Gänze sicher, aber es scheint wie fortgeweht.

Ich habe bisher wenig begriffen von Verantwortung und begreife erst jetzt, wie wichtig, wie unabdingbar Eigenverantwortung für eine Beziehung zwischen zwei Menschen ist. Und ich begreife erst jetzt, wie einfach man darüber hinweg redet, als hätte man davon wirklich schon alles, und damit auch alles wichtige im Grunde verstanden – meistens hat man dann nichts verstanden. Ich verstehe erst jetzt, wie wichtig die Übung ist, man selbst zu sein, Verantwortung zu übernehmen und ich verstehe erst jetzt, wobei das zeitliche in dieser Entwicklung wenig Relevanz besitzt, da es relativ ist, aber ich verstehe erst jetzt, wie wenig selbst ich war und wie sehr der Wunsch in mir immer gelebt hat, selbst zu sein und wie sehr mich gerade die Menschen davon abhielten, genau das zu werden, die ich liebte, da ich sie liebte, nur um geliebt zu werden. Vielleicht kein Fehler aber doch ein Hindernis ernsthafte Liebe, ehrliche Liebe, reine Liebe zu erfahren, ach was schreibe ich?, zu empfangen.

Beweis einer Liebe

ohne Kommentare

Einer der bekanntesten Slogans home

Um mich herum eine unerschöpfliche Zahl von Bewunderern und Lastenträgern des Lebens, der Eitelkeiten, des Stolzes und derer Menschen die ihre Wunschträume vom idealen Partner wie Zimtsternchen reproduzieren, außerdem ein paar liebenswürdige doch multiple Gestalten die versucht sind zu lieben und ein Schatz, der zu bergen sich lohnte, mehr oder minder treu an meiner Seite. Das sehe ich, wenn ich um mich schaue …

kaffeeflirt.jpg

… dann denke ich, den idealen Partner gibt es eigentlich ausschließlich nur in der persönlich subjektiven Momentaufnahme, ansonsten im Theaterschauspiel oder in Hollywood-Filmen und im richtigen Blickwinkel der Betrachtung gibt es ihn auch. Ideale erkennt man nicht mit dem Auge. Das Ideal ist etwas abstraktes, sich ihm zu nähern erfordert Charakter. Menschen sind alles andere als Ideale – das zu verstehen erfordert Verstand. Schönheitsideale altern und verändern sich, sind erstrebenswerte Zustände für manche, für andere nicht. Um auch das Stroh das einen umgibt in Feuer zu verwandeln, auf das es zum Himmel auffliegt, bedarf es Intellekt und manchmal ein Vermögen an Geduld.

Der verständnislose Rest von uns verliert sich in Geduldlosigkeit, in Sebstbetrug und/ oder den Folgen der Ent-täuschungen, der Desillusionen die uns das persönliche Schicksal vermacht. Leider gibt es keine ausführliche Reisekarte, die uns vor Orientierungslosigkeit durch die Einkehr der Wahrheit bewahrt, wenn wir aus Nachlässigkeit in ihr irren.

Schon Friedrich Hölderlin schrieb in seinen Briefen, dass er die Götter, die unübertrefflichen, täglich neu rufen müsse. Über das Ideal ließe sich schreiben, was Franziska Gräfin zu Reventlow in ihrem Essay „Das Männerphantom der Frau“ einmal über eben jenes Phantom formulierte: Es läßt sich das weder generalisieren noch spezialisieren, das eine wäre zu oberflächlich und das andere zu schwierig oder, richtiger gesagt, einfach unmöglich. So weit zum Ideal, zur Verblendung und zum Menschen.

Junge Menschen wie das mir zuteil gewordene Exemplar, neigen lediglich aus Unerfahrenheit zu Misstrauen, wo sie unfähig sind Vertrauen zu bilden, und zu innerer Zerrissenheit, die sich teils nach außen hin wiederspiegelt. Was alles ist gerade Ihnen ein Beweis für den Mangel an Liebe?! Und welche Anstrengung ist es für diejenigen, die die Liebe schon lange nicht mehr beweisen mögen, geschweige denn müssen.

Niemand ist fertig mit dem Leben das er lebt, bevor er daran nicht krepiert. Die vorher krepieren, krepieren an gesellschaftlichen Konventionen oder der Intensität persönlicher Freiheiten, die sie verglühen lassen, in der Befriedigung ihrer Bedürfnisse – erstrebenswerte Zustände vielleicht. Es gibt viele Gründe zu sterben (und noch mehr Gründe wenigstens einmal zu leben). Es kommt wohl auch darauf an, welche Lebensmittel welche Anwendung finden. Leben ist Risiko, da nichts bleibt wie es ist – lässt man sich nur einmal darauf ein wird man es nicht mehr los (bis man daran krepiert).

Zwischen uns, dem Schatz, dem gehobenen und mir, liegen ein paar Jahre. Das verursacht mitunter die beziehungslästigen Stunden oder Tage, manchmal Wochen, wenn begehbare Brücken an dieser Stelle fehlen oder wenn mir die Jugendlichkeit, die sich ausdrückt in ihrer Beziehungsunerfahrenheit, zuwider wird, weil meine Geduld sie nicht erträgt und mein Verstand sie nicht versteht, Sturm und Drang meinen Friede und die Ruhe zerstören oder die Formlosigkeit meine Fassung zerbeult.

Überall taucht Angst und Zweifel auf, aufgrund der geistig skizzierten Untreueszenarien im Kopf meines Gegenübers. Angst um Verlust. Angst, dass das Leben ein anderes Drehbuch schreibt, der persönliche Plot nicht mit dem Schicksal sympathisiert. Dann werde ich gebeten Stellung zu nehmen.

Doch was, wenn Liebe keine Forderungen stellt? Ich will bedingungslos lieben, irgendwann, vielleicht ab morgen schon. Wir erinnern uns gegenseitig, doch selten daran, an die Liebe, die bedingungslose. Im Grunde weiß doch kein Mensch, wo die Untreue beginnt, ob im Kopf oder auf der Straße. Und doch kehrt Angst in die Leere der Einsamkeit in uns, sobald ein mancher an sie denkt. Besessen von Angst mögen manche erblinden. Klarheit tritt ein, wo der Glauben an die Vernunft überwiegt.

Ein wenig Zärtlichkeit beschwichtigt ihre noch unermüdlichen Ängste (der Jungen) gegenüber den Vergänglichkeiten im Leben. Glücklicherweise habe auch ich Schwächen, enorme. Also bin auch ich gewöhnlich. Erst recht liebe ich darum Menschen die anders sind – für Momente stärker scheinen als man selbst, aufrichtiger, charakterfester, zielstrebiger und weniger selbstgerecht und -verliebt. Manchmal liebe ich mich selbst. Das macht einen zum Menschen – das nicht scheren um andere. Man muss sich dazu nur die Welt anschauen und die Gänze der Menschheit die auf ihr lebt.

Ich hielt vor Kurzem das junge Leben an meiner Seite für unerträglich, dessen grelle Blüte zu süß und seine Gestalt in seinen unbestimmten Formen für zu unreif, seine Einsamkeit um so vieles größer als die meine und seine, in manchen Momenten unseres Zusammenseins einsetzende Oberflächlichkeit für unbegründet (und verurteilte sie). Doch weder fühle ich mich im goldenen Käfig, noch ist dies ein Brief aus dem Gefängnis.

Was ich nicht sah, ist der Prozess in dem es sich befindet, die heranwachsende Reife des Lebens in dieser Figur, diese unendliche Weisheit und der Kampf des blutjungen Verstandes, ihr im dunklen Moment zu folgen – die selbstverständliche Suche nach dem Platz in der Welt.

Ich musste feststellen, dass es nichts gibt, dass nicht einer Verbesserung unterzogen wird und dass das Leben selbst alles ausbessert wo Zeit vorhanden ist. Praktisch brauche ich dafür nichts tun. Bestenfalls beobachten. Und da niemand alles verbessern können wird, lohnt es wenig, die Welt im Ganzen ändern zu wollen. Man verliert sich und vergisst sich darüber selbst. Ist Ruhe die erste Bürgerpflicht für die die lieben wollen?

FAST FOOD