Zachte Zeep

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Archiv für die Kategorie ‘sexuelle Attraktivität

Untreue

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Einer der bekanntesten Slogans 456 wörter

Untreue ist eine schmerzvolle Erfahrung. Ich verstehe, seitdem ich sie selbst erleben durfte, nicht mehr, wieso sie uns so verletzen kann. D.h., ich habe mir natürlich ungezählte Gedanken gemacht, wieso ich selbst verletzt war, wie ich mich habe so verletzen lassen können und warum ich daraufhin am Ende sogar die Beziehung als für beendet empfand – und mich trennte, wenn auch irgendwie gezwungener Maßen. Wenn auch irgendwie trotz der größten Liebe meines Lebens. Verletzt war mein Stolz – nur frage ich mich bis heute noch, was das ist – Stolz. Ich habe das zum damaligen Zeitpunkt nicht ertragen können, den Menschen meiner Träume ohne mein Wissen mit anderen geteilt zu haben. So war das Verletztsein und der gekränkte Stolz nur das Ergebnis meiner Enttäuschung, das kein Mensch mir alleine gehöre. Das allein wollte ich: jemanden für mich alleine. Und diese verdammte Enttäuschung konnte nur geschehen, weil ich mir etwas anderes eingebildet hatte – eben das ein Mensch mir alleine gehöre. Und ich wollte den besten Menschen an meiner Seite. Einen der mich versteht, ganz gleich was ich tun würde. Dieser Mensch sollte mich lieben wie ich bin. Im Nachhinein finde ich es naiv an so etwas geglaubt zu haben – es mit jemandem aufnehmen zu wollen, der frei war, während ich zu keiner Freiheit bereit war und in Konventionen lebte. Schlimmer noch als diese Naivität fand ich, dass ich jemanden darum verurteilte, weil er Mensch war und sich die Freiheit nahm Mensch zu sein. Ich war unfähig und das weil mich eine ganze Gesellschaft auf diese Unfähigkeit hin geprägt hatte. Und da war ich dann: einmal im Leben glaubte ich an die große Liebe (und ich glaube noch heute daran und daran dass sie einem öfter widerfährt/ widerfahren kann). Zu diesem Zeitpunkt meiner persönlichen Entwicklung wollte ich die bedingungslose Liebe. Ausgerechnet an ihr scheiterte ich. Mit der Bedingung der unbedingten Treue. Weil ich um mich herum immer wieder sehe, wie eine nach der anderen, die Männer genauso, ihre Herzen und damit sich selbst verschenken, wie sie blindlings etwas von großer und von bedingungsloser Liebe faseln und ohne Umwege in des Messers Spitze laufen notiere ich es. Wir sind mitunter geblendet, nicht nur von äußerer Schönheit, sexueller Attraktivität – wir sind geblendet von der Sucht nach Bestätigung, der Angst vor Einsamkeit, von der Chemie die uns steuert, vom Spiel und von Machtgefühlen. Aber alles das führt nicht direkt in das Glück, welches ich heute das meine nenne, das eigene, es führt zur kurzfristigen Befriedigung und sobald sich die einstellt, in die gleiche Einsamkeit, die selbe Angst …

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